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Sommer der Utopien - Sicherheit neu denken - 28.06.2021

Die bisherige militärbasierte Sicherheits- und „Verteidigungs“-Politik steckt in einer Sackgasse. Sie führt ganz offensichtlich nicht zu dauerhafter Sicherheit, sondern produziert ständig neue Konflikte, statt sie zu beenden und nährt die Illusion, der Einsatz militärischer Gewalt sei ein geeignetes Mittel, kriegerische Auseinandersetzungen zu „befrieden“. Das Szenario „Sicherheit neu denken“ ist eine Vision von Staaten, die nicht mehr Gewalt und Abschreckung, sondern Kooperation und das Wohlergehen aller Menschen als Voraussetzungen nachhaltiger Sicherheit sehen. Gerade in einer Zeit, da in linken Kreisen und Parteien Säbelrasseln mehr und mehr gebilligt und der NATO als Kriegstreiberin nicht mehr ganz ablehnend gegenübergestanden wird, sollten wir uns in neuem Antimilitarismus schulen und Sicherheit neu denken.

Der Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde findet wieder online auf zoom statt.

Kommt vorbei!

Die Einwahldaten sind folgende:

https://uni-frankfurt.zoom.us/j/99260080041?pwd=dnp6UmRxamNZNE5JREUzLzdNQWs5QT09,

Meeting-ID: 992 6008 0041

Kenncode: 712689.

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Sommer der Utopien

Diesen Sommer begehen wir unter dem Motto 'Sommer der Utopien'. In unserer offenen Veranstaltungsreihe ,von Juni bis September, gehen wir Utopien auf den Grund und skandieren:
Mehr Utopien wagen!
Die Coronapandemie hat auf erschreckend klare Weise gezeigt, wo die sozialen Bruchlinien unserer Gesellschaft sowie weltweit verlaufen und diese Gräben noch einmal massiv vertieft. Sie hat aber auch gezeigt, dass Veränderung nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. Wir möchten dieses transformative Potential näher betrachten und diesen Sommer von Juni bis September nutzen um Vorträge über Utopien aus verschiedenen Perspektiven zu hören, die jetzt näher sind als zuvor. Die Vortragsreihe startet am 14.6. mit einem ersten Vortrag zur Frage der Finanzierung von Coronaschulden und warum dies ncht so schwer ist, wie uns im Sinne der schwarzen Null, glauben gemacht wird. Kommt gerne vorbei!

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Was tun?

Unsere Podiumsdiskussion heute Abend (auch zum Nachsehen) war ein erster wichtiger Schritt, die Probleme und Schwächen der Online-Lehre zu identifizieren und kritisch zu beleuchten.

Wir haben bereits vor der Veranstaltung eine große Resonanz aus der Studierendenschaft aber auch von Lehrenden erhalten, die die Präsenzlehre für nicht ersetzbar halten. Die Veranstaltung war ein wichtiger Schritt, um ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen. Deshalb möchten wir die bisherige Resonanz aufgreifen, um intensiver in den Austausch zu treten und gemeinsam Handlungsstrategien zu entwickeln, um Studierenden, Lehrenden und Angestellten der Universität in Zeiten von Corona eine sichere Präsenzlehre zu ermöglichen. Dafür brauchen wir Rückhalt und müssen uns zusammenschließen.

Wenn auch ihr uns unterstützen und euch mit uns dafür einsetzen wollt, sicher und in Präsenz/Hybrid studieren zu können, dann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Onlinelehre

 
Wettbewerb, Leistungsdruck, und Haushaltssperren: Zeichen der neoliberalen Hochschulreformen der letzten Jahre. Die Pandemie und damit einhergehend die Onlinelehre haben diese Effekte weiter verstärkt. Statt Bildung gemeinsam zu erarbeiten, konsumieren wir sie, sofern wir die Infrakstruktur haben, vereinzelt vor den heimischen Laptops. Und während für uns und die Lehrenden der Stress zunimmt, sinnieren verschiedene Wirtschaftsliberale bereits über eine vollständige Digitalisierung der Lehre auch nach Corona, einschließlich „Standardisierung und Skalierung“ der Inhalte.
Für uns als Student*innen gingen damit nicht nur die freie Entscheidung über Lerninhalte und die individuelle Betreuung verloren, sondern auch das Mitbestimmungsrecht an der Uni. 
Deshalb wollen wir unsere Uni zurück! 
Über die Probleme mit der Onlinelehre und die marktkonforme Umgestaltung der Uni wollen wir mit Professor*innen verschiedener Fachbereiche der Uni Marburg diskutieren und uns kritisch mit den verschiedenen Positionen auseinandersetzen.
Hierfür haben wir eingeladen, Frau Prof.in Dr. Annette Henninger vom FB 03, Frau Prof.in Dr. Susanne Maurer vom FB 21 und Herr apl. Prof. Dr. med. Stefan Bösner vom FB 20. 
Ihr habt Fragen an Lehrende, oder eigene Anregungen und Anliegen? Meldet euch bei uns auf  Social Media oder via Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.!
Die Diskussion wird als Livestream stattfinden, den Link dazu posten wir zu gegebener Zeit an eben dieser Stelle.
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Gegen rassistische Kontrollen

 
 
Heute wird in der Stadtverordnetenversammlung ein dringlicher Antrag der ZIMT-Koalition (Zusammenarbeit in Marburger Themen) bestehend aus CDU, SPD und BfM, debattiert, welcher ein "Bekenntnis zu den Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes" fordert. Dieser Antrag geht, auch wenn er offensichtlich keinen Unterschied zwischen zivilen und hilfspolizeilichen Tätigkeiten der städtischen Behörden macht, auf einen Passus zurück, welchen wir als SDS in das Kommunalwahlprogramm der Marburger Linken eingebracht haben.
Fälschlicherweise behauptet der Antrag, dass wir den Mitarbeiter*innen des gesamten Ordnungsamtes Rassismus vorwerfen. Das Missverständnis ähnelt dem Diskurs über den strukturellen Rassismus  der Sicherheitsbehörden. Wir kritisieren jedoch nicht Einzelpersonen, sondern die Normen, Praktiken und Prozesse, die unhinterfragt tagein, tagaus vollzogen werden und in ihrer Gestalt rassistisch wirken und sind. Ein Beispiel stellen die vermehrten Personenkontrollen von Menschen dar, die nicht dem stereotypen deutschen Profil entsprechen. Das erklärte Ziel der 2019 gegründeten "Stadtpolizei", der Marburger Bevölkerung ein größeres subjektives Sicherheitsgefühl zu geben, wird hier vollends verfehlt. Vielmehr fühlen sich viele Menschen durch die Omnipräsenz der städtischen Hilfspolizei weniger sicher als zuvor. Wenn die ZIMT-Koalition wirklich am Sicherheitsgefühl der breiten Bevölkerung interessiert ist, sollte sie die geäußerte (und wissenschaftlich begründete) Kritik ernst nehmen und eine Besserung anstreben. Wir glauben, dass die Unterfinanzierung von alternativen Angeboten (Freizeit, Aufenthalt), als auch das verstärkte Setzen auf Repression anstelle von Kommunikation und Dialog keine nachhaltige Lösung darstellt. (Latenter) Rassismus gepaart mit dem Gewaltmonopol stellt die Gesellschaft vor große Probleme und bedarf einer verstärkten Aufarbeitung. Mehr Sozialarbeiter*innen anstelle von Ordnungshüter*innen, wie es in anderen deutschen Städten erfolgreich praktiziert wird, sollte im Fokus stehen.
Wenn an einer Zusammenarbeit und der Bekämpfung von Rassismus, dessen Reproduktion, latentem wie offenem, Interesse besteht, sollte ein offenes Gespräch mit Betroffenen von struktrurellem Rassismus angestrebt werden. Stattdessen sehen wir unreflektiertes Inschutznehmen von Beamt*innen die nicht Teil unserer Kritik waren. Es wird die Praxis der Kontrollen kritisiert. Durch den Eilantrag zeigt unseres Erachtens die ZIMT-Koalition ein Desinteresse und Ignoranz gegenüber dieser Problematik.
Wir möchten das offensichtliche Missverständnis, auf welchem die Vorwürfe von CDU SPD und BfM aufbauen gerne klären und stehen klar hinter unsere Aussage, dass die Praxis der Stadtpolizei rassistisches Handeln beinhaltet ist.
 
Ihr habt ähnliche Erfahrungen mit der Marburger Stadtpolizei gemacht? Kontaktiert uns! Ihr wollt anonym bleiben? Meldet euch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. .
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Online Ersti-Abend

 

Neu in Marburg? Du möchtest dich engagieren und suchst eine coole Gruppe, in der man zusammen was erreichen kann? Oder du möchtest dich einfach mal umsehen und dir ansehen was wir so machen? Dann bist du bei unserem Kennenlernabend am Montag, den 23. November, genau richtig! Gemeinsam wollen wir einander kennenlernen, den SDS vorstellen und diskutieren. Wegen der Corona-Pandemie findet das diesmal online statt. Melde dich für den Zugangscode zur Konferenz einfach bei uns per Mail oder Social Media. Wir freuen uns auf dich!   

Zu uns:

Wir stehen für eine emanzipatorische Politik auf Grundlage von kapitalismuskritischer, antirassistischer, marxistischer und feministischer Positionen. Das bedeutet konkret: Wir fordern die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Student*innen, die Emanzipation aller Menschen, Demokratisierung der Uni und sagen rechter Hetze den Kampf an!

sds-marburg.de

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www.facebook.com/SDS.dielinke.Marburg

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Was die Uni Marburg mit der Rodung des Dannis zu tun hat

Seit Wochen und Monaten betreibt die Initiative/Internetseite JA49 aggressives Lobbying für die Rodung des Danneröder Forstes und Herrenwaldes. Im Impressum der Internetseite wird die Regionalmanagement Mittelhessen GmbH aufgeführt. Ein Blick auf die Internetseite der GmbH zeigt, dass diese sich gegen eine nachhaltige Verkehrspolitik einsetzt. So ist beispielsweise ein ganzer Arbeitskreis dem Thema A49 gewidmet, der sich deutlich pro Rodung ausspricht.

Gesellschafter*innen der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH sind neben regionalen Industrie-, Handels und Handwerkskammer, die Landkreise sowie Städte der Region und die Philipps-Universität Marburg.

Auf der Senatssitzung am 30.09.2020 wurde das Präsidium der Uni Marburg gefragt, wie sie zur Rodung der Wälder steht. Die Präsidentin der Universität, Prof.in Dr.in Krause, meint, dass die Universität keine Meinung zu dem Thema hat beziehungsweise haben sollte. Sie unterstützt die skizzierte Arbeit der GmbH allerdings finanziell und inhaltlich, wie alle Gesellschafter*innen und ist deshalb defacto nicht neutral in der Angelegenheit, sondern unterstützt die Rodung. Hier fing Prof.in Dr.in Krause an mit Verweis auf die größeren Gesellschafter*innen (z.B. Stadt Marburg, Landkreis) den Fragen auszuweichen.

Wir hätten uns bezüglich der Rodungen eine klarere Positionierung der Universität gewünscht. Zwar ist die Universität in ein komplexes Politikgeflecht eingebettet, von dem sie strukturell abhängig ist. Als Sprachrohr der Wissenschaft kann hier aber mehr erwartet werden. Die Folgen der Rodung sowie des Baus der Autobahn sind hinlänglich bekannt und sollten für eine Institution der Wissenschaft stärker wiegen, als Wirtschaftsinteressen einiger wenigen.

 

#dannibleibt #keinea49

  • dannibleibt
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Ergebnisse der Senatswahl 2020

Liebe Wähler*innen, liebe Alle*,

danke für Eure Stimme! Auch in diesem Jahr haben wir einen Sitz im Senat der Uni Marburg bekommen. Darüber hinaus sind wir, gesehen an den absoluten Stimmen, die einzige Hochschulgruppe mit einem Zuwachs (+ 13 Stimmen ;-) ) im Vergleich zum vorherigen Jahr. Wir werden den Sitz nutzen, um weiterhin für eine solidarische, nachhaltige, antirassistische und antisexistische Universität fernab jeglicher Verwertungslogiken zu streiten.

Doch ein bitterer Beigeschmack bleibt. Bei einer Wahlbeteiligung von 10,66% (-1,8%) ist nur bedingt von einem Erfolg zu sprechen. Die durch die Einführung der Online-Wahlen erhoffte Steigerung der Wahlbeteiligung blieb also aus. Die Mobilisierung der Marburger Student*innenschaft für ihre eigenen Belange lässt zu Wünschen übrig. Die Vermutung liegt nahe, dass viele die Wahlen gar nicht erst mitbekommen haben, da der Aufruf für die Studierenden lediglich per E-Mail kam. Bei allen anderen universitären Statusgruppen, kam die Wahlbenachrichtigung sowohl per Mail als auch per Post (Professor*innen, wiss. und techn.-admin. Mitarbeiter*innen). Hier wurde eine höhere Wahlbeteiligung registriert (+4,9%, +5,5% und +5,9%). Das Präsidium meint, Probleme in der Verfassten Student*innenschaft seien hier ausschlaggebend. Fraglich bleibt also, ob hier die unterschiedlichen Aufrufverfahren nicht auch mit zur Beurteilung gezogen werden müssten.

Des Weiteren meinen wir als SDS, dass die Universität statt nur mit zwei Rundmails zur Wahl aufzurufen, prominent für eine demokratosche Mitbestimmung auf der Internetseite und in den Universitätsgebäuden hätte werben müssen.

Die Ergebnisse en détail gibt es hier nachzulesen.

  1. Wählt den SDS
  2. Der Senat der Universitäten
  3. Offener Zugang zu Wissenschaft und Forschung
  4. Gleichheit für Alle*!
  5. Solidarisches Semesterticket
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