Als wohl inzwischen politisch aktivste Hochschulgruppe an der Uni Marburg bieten wir neben studentischer Interessenvertretung in AStA, StuPa und Senat ein breit aufgestelltes Bildungsprogramm. So organisieren wir inzwischen jedes Semester Vortragsreihen, Lesekreise und Seminare mit besonders kritisch-politischem Anspruch zu den verschiedensten Themen.

Darüber hinaus bewerben wir selbstverstänlich auch Veranstaltungen bspw. des AStA's oder anderer Organisator*innen – sofern wir diese Termine für merkenswert halten.

Der SDS als Plattform für kritische Wissenschaften

Wir organisieren an der Uni regelmäßig Lesekreise zu vielen links-politischen Theoretiker*innen bzw. Themen. Aktuell bietet unser Lesekreis, in dem wir uns Didier Eribon's aktuelles Buch "Rückkehr nach Reims" erarbeiten, reichlich Raum für spannende und kontroverse Diskussionen. Daneben organisieren wir diverse Vortragsreihen, wie auch bereits die letzten Jahre, bspw. zu 'Feminismus in Theorie und Praxis', die 'Antifaschismus'- und 'Marx'Erben*'-Reihe in den letzten Semestern, sowie verschiedene andere Diskussionsveranstaltungen wie bspw. "Refugees Welcome - Praktisch machen". Auf Grundlage dieser Veranstaltungen und interner Weiterbildung erschließen wir zur Zeit verschiedene Facetten des Feminismus, um eine stärker feministisch ausgerichtete Gruppenpraxis zu erarbeiten und zu leben.

Auf den Punkt gebracht: Wir wagen den Versuch, Kritische Wissenschaften als Möglichkeit zur Veränderung der Welt durch die Verbreitung kritischen Bewusstseins und zur Veränderung des Selbst zusammenzudenken und zusammenzuführen.

Elisabeth-Blcohmann-Platz, Freitag 18:30 Uhr
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Lass ma über BAföG reden - Kundgebung am 16.07

Für viele ist es wieder soweit, für manche auch das erste Mal: Der Bafög (Folge)-Antrag muss raus. Dabei ersehnen wir Studierende uns eigentlich nach einer zuverlässigen, fairen und verhältnismäßigen Arbeit des Studentenwerkes.
Doch zwischen diesem Anliegen und der Realität liegen Welten:

Ständig Schwierigkeiten mit der undurchsichtigen und unzugänglichen Bürokratie und dem Papierkram.
Klappt es endlich doch und der Antrag wird genehmigt, lässt das dringend benötigte Geld trotzdem monatelang auf sich warten.
Oder das Ganze wird nach langem hin und her gar nicht erst genehmigt, nachdem sich die ganze Familie finanziell komplett entblößt hat. Dabei hat kürzlich ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts bestätigt, dass der Bafög-Satz unter dem Existenzminimum liegt. Die Kampagne „50 Jahre Bafög – (k)ein Grund zu feiern!“ macht deutlich, dass das Bafög dringend einer Reform unterzogen werden muss: Während zu Beginn fast die Hälfte der Studis Bafög erhielt und sind es heute nur nach knapp 11%, die einen Bafög-Anspruch haben.
Um auf diese Missstände vor Ort aufmerksam zu mache, rufen wir alle Menschen in Marburg auf an der Kundgebung teilzunehmen.
Kommt alle!

#bafög #bafögrauf #bafögreform #marburg #uni #kundgebung #gew #gewstudis #bafög50keingrundzufeiern

  1. Ablehnung in Marburg im bundesweiten Vergleich extrem hoch
  2. Zusatzblatt zu Formblatt 01 fordert zusätzliche Transparenz von Studis, verlängert die Bewilligungsdauer, einmalig in dieser Form in Deutschland Studierendenwerken
  3. Unverhältnismäßig lange Bearbeitungszeiten sorgen für späte Auszahlungen, mit lebensverändernden Konsequenzen für Studis und Angehörige

Besonders unter den verschärften Bedingungen der Pandemie greifen diese Punkte hart in das Leben von Studis ein. Wiedereinmal sind es vorallem Arbeiter*innenkinder, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen ohne familiäre Unterstützung die von diesen Missständen betroffen sind. BAföG ist unter diesen Umständen als Existenzgrundlage ist eine Zumutung - zudem ist das Studierendenwerk gerade unterbesetzt und mit zusätzlichen Aufgaben (z.B. 'Überbrückungshilfe' vom BMFB) konfrontiert. Auch hier fehlt wieder Geld, um ein gutes Studium und bessere Bildungschancen zu gewährleisten.

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, rufen wir alle Menschen in Marburg auf an der Kundgebung teilzunehmen!

Ort: Elisabeth-Blockmann-Platz
Tag: Freitag 16.07.2021
Zeit: 18:30 Uhr

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Sommer der Utopien - Sicherheit neu denken - 28.06.2021

Die bisherige militärbasierte Sicherheits- und „Verteidigungs“-Politik steckt in einer Sackgasse. Sie führt ganz offensichtlich nicht zu dauerhafter Sicherheit, sondern produziert ständig neue Konflikte, statt sie zu beenden und nährt die Illusion, der Einsatz militärischer Gewalt sei ein geeignetes Mittel, kriegerische Auseinandersetzungen zu „befrieden“. Das Szenario „Sicherheit neu denken“ ist eine Vision von Staaten, die nicht mehr Gewalt und Abschreckung, sondern Kooperation und das Wohlergehen aller Menschen als Voraussetzungen nachhaltiger Sicherheit sehen. Gerade in einer Zeit, da in linken Kreisen und Parteien Säbelrasseln mehr und mehr gebilligt und der NATO als Kriegstreiberin nicht mehr ganz ablehnend gegenübergestanden wird, sollten wir uns in neuem Antimilitarismus schulen und Sicherheit neu denken.

Der Vortrag mit anschließender Frage- und Diskussionsrunde findet wieder online auf zoom statt.

Kommt vorbei!

Die Einwahldaten sind folgende:

https://uni-frankfurt.zoom.us/j/99260080041?pwd=dnp6UmRxamNZNE5JREUzLzdNQWs5QT09,

Meeting-ID: 992 6008 0041

Kenncode: 712689.

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Sommer der Utopien

Diesen Sommer begehen wir unter dem Motto 'Sommer der Utopien'. In unserer offenen Veranstaltungsreihe ,von Juni bis September, gehen wir Utopien auf den Grund und skandieren:
Mehr Utopien wagen!
Die Coronapandemie hat auf erschreckend klare Weise gezeigt, wo die sozialen Bruchlinien unserer Gesellschaft sowie weltweit verlaufen und diese Gräben noch einmal massiv vertieft. Sie hat aber auch gezeigt, dass Veränderung nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist. Wir möchten dieses transformative Potential näher betrachten und diesen Sommer von Juni bis September nutzen um Vorträge über Utopien aus verschiedenen Perspektiven zu hören, die jetzt näher sind als zuvor. Die Vortragsreihe startet am 14.6. mit einem ersten Vortrag zur Frage der Finanzierung von Coronaschulden und warum dies ncht so schwer ist, wie uns im Sinne der schwarzen Null, glauben gemacht wird. Kommt gerne vorbei!

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Was tun?

Unsere Podiumsdiskussion heute Abend (auch zum Nachsehen) war ein erster wichtiger Schritt, die Probleme und Schwächen der Online-Lehre zu identifizieren und kritisch zu beleuchten.

Wir haben bereits vor der Veranstaltung eine große Resonanz aus der Studierendenschaft aber auch von Lehrenden erhalten, die die Präsenzlehre für nicht ersetzbar halten. Die Veranstaltung war ein wichtiger Schritt, um ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen. Deshalb möchten wir die bisherige Resonanz aufgreifen, um intensiver in den Austausch zu treten und gemeinsam Handlungsstrategien zu entwickeln, um Studierenden, Lehrenden und Angestellten der Universität in Zeiten von Corona eine sichere Präsenzlehre zu ermöglichen. Dafür brauchen wir Rückhalt und müssen uns zusammenschließen.

Wenn auch ihr uns unterstützen und euch mit uns dafür einsetzen wollt, sicher und in Präsenz/Hybrid studieren zu können, dann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Onlinelehre

 
Wettbewerb, Leistungsdruck, und Haushaltssperren: Zeichen der neoliberalen Hochschulreformen der letzten Jahre. Die Pandemie und damit einhergehend die Onlinelehre haben diese Effekte weiter verstärkt. Statt Bildung gemeinsam zu erarbeiten, konsumieren wir sie, sofern wir die Infrakstruktur haben, vereinzelt vor den heimischen Laptops. Und während für uns und die Lehrenden der Stress zunimmt, sinnieren verschiedene Wirtschaftsliberale bereits über eine vollständige Digitalisierung der Lehre auch nach Corona, einschließlich „Standardisierung und Skalierung“ der Inhalte.
Für uns als Student*innen gingen damit nicht nur die freie Entscheidung über Lerninhalte und die individuelle Betreuung verloren, sondern auch das Mitbestimmungsrecht an der Uni. 
Deshalb wollen wir unsere Uni zurück! 
Über die Probleme mit der Onlinelehre und die marktkonforme Umgestaltung der Uni wollen wir mit Professor*innen verschiedener Fachbereiche der Uni Marburg diskutieren und uns kritisch mit den verschiedenen Positionen auseinandersetzen.
Hierfür haben wir eingeladen, Frau Prof.in Dr. Annette Henninger vom FB 03, Frau Prof.in Dr. Susanne Maurer vom FB 21 und Herr apl. Prof. Dr. med. Stefan Bösner vom FB 20. 
Ihr habt Fragen an Lehrende, oder eigene Anregungen und Anliegen? Meldet euch bei uns auf  Social Media oder via Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.!
Die Diskussion wird als Livestream stattfinden, den Link dazu posten wir zu gegebener Zeit an eben dieser Stelle.
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Unsere Rede zum 1. Mai 2020 in Marburg

Liebe Genossinnen und Genossen, Liebe Freundinnen und Freunde,

Wir alle befinden uns gerade in einer mehr als schwierigen und unsicheren Situation.
In dieser Krise offenbaren und rächen sich viele der in der Vergangenheit getroffenen Fehlentscheidungen. Am deutlichsten zeigt sich dies wohl im Gesundheitswesen. Jahrelange Austeritätspolitik zwingt die Krankenhäuser nach ökonomischen Maßstäben zu handeln, statt zum Wohle der PatientInnen. Gleichzeitig findet eine immer weiter voranschreitende Privatisierung des Gesundheitswesens statt, die mit Budgetkürzungen und Einsparungen am Personal einhergeht, und die die Situation der Beschäftigten massiv verschlechtert hat.
In der Krise wird ein hart erkämpftes Arbeitsrecht, nämlich den 8-Stunden-Tag für ärztliches Personal, einfach ausgesetzt. Die Interessen der ArbeiterInnen, wie faire Bezahlung, angemessene Arbeitszeiten und ein adäquater Arbeitsschutz, werden dem Interesse des Kapitals, das einzig und allein in einer möglichst hohen Rendite besteht, geopfert. Deshalb braucht es jetzt:

»Endlich eine faire und angemessene Entlohnung für die sogenannten systemrelevanten Berufe, statt Einmal-Zahlungen«. Das wäre ein Zeichen echter Wertschätzung und nicht nur leerer Applaus vom Balkon.

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Veranstaltungen zum Wintersemester 2019/20

Auch dieses Semester erwartet euch ein packendes Programm rund um aktuelle gesellschaftliche Themen. Merkt euch die Daten und kommt vorbei.

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Kritische Einführungswochen

In diesem Semester starten wir erstmalig mit einer Veranstaltungsreihe, die allen neu in Marburg zugezogenen Studis einen guten Einstieg in Marburg und ein kritisches Studium ermöglichen soll.

Folgende Veranstaltungen bieten wir an: