„Kurze Demonstration“ für Dresden-Nazifrei am 14.01.12 in Marburg
Am 14.01.2012 um 14:00 Uhr wird das Bündnis „Marburg Goes Dresden“ vom Steinweg (unten bei den „Pferden“) durch die Ketzerbach einer kurzen Demonstration durchführen um auf den Naziaufmarsch und die Blockaden am 18. Februar in Dresden aufmerksam zu machen.
Die Linke. SDS (Die Linke. Sozialistisch Demokratischer Studierendenverband) wird ihren in Marburg stattfindenden
9.Bundeskongress unterbrechen und sich an der Demonstration beteiligen.
Die Aktion wir ca. von 14:00 Uhr bis circa 15:00 Uhr dauern.
Unter dem Motto: „Alle guten Dinge sind drei!“ Soll dieses Jahr zum dritten Mal in Folge der Naziaufmarsch in Dresden blockiert werden.
International mobilisiert das Bündnis „Dresden-Nazifrei“ in Marburg hat sich das Bündnis „Marburg Goes Dresden“ gegründet um die Proteste zu unterstützen.
Dabei gilt der Aktionskonses von Dresden Nazifrei: „Wir leisten zivilen Ungehorsam gegen den Naziaufmarsch. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden. Wir sind solidarisch mit allen, die mit uns das Ziel teilen, den Naziaufmarsch zu verhindern.“
Die Demonstration soll das Konzept, der friedlichen Menschenblockaden zeigen und mehr Menschen motivieren sich am Widerstand gegen den jährlichen Naziaufmarsch in Dresden zu beteiligen. Gleichzeitig soll das Probesitzen zeigen, dass für menschenverachtende, rassistische und faschistische Ideologie kein Platz weder auf Marburgs noch auf Dresdens Straßen ist.
Der Angriffe auf den Jüdischen Friedhof in Roth (Weimar/Lahn) bei dem am Mittwoch zahlreiche Grabsteine beschmiert, umgestoßen und Gräber verwüstet wurden, beweist wieder auf traurige Art und Weise die Notwendigkeit antifaschistischen Engagements.
Wir weisen hier explizit auch auf die Mahnwache des Arbeitskreis Landsynagoge Roth am Sonntag, den 14.1 in Roth um 14:00 Uhr hin.
Zum Hintergrund:
Jährlich versuchen in Dresden Neo-Nazis einen geschichtsverdrehenden Aufmarsch abzuhalten, bei dem deutsche Opfer des Zweiten Weltkrieges nicht etwa als Täter des Faschismus sondern als Opfer dargestellt werden. Gleichzeitig wird der Holocaust und die deutsche Kriegsschuld geleugnet oder verharmlost. Dabei reicht das Spektrum der Geschichtsverdreher in Dresden von NPD-Kadern bis zu NSU-Terrorist_innen.
In den Jahren 2011 und 2010 wurde der vormals größte Naziaufmarsch Europas durch Blockaden verhindert. Aus Marburg fuhren jedes Jahr mehrere Busse mit über 150 Menschen zu den Blockaden.
Sich Neonazis in den Weg stellen kann Jede und Jeder. Die Aktion der Menschenblockaden steht allen offen und ist über politische Spektren hinaus ein Symbol für antifaschistischen Widerstand. Ein breiter Widerstand gegen Rassismus und Faschismus ist nicht nur nach Bekanntwerden des Neonazi- Netzwerkes NSU nötig, sondern immer und überall also auf der Arbeit in der Schule, zu Hause und eben auch auf der Straße. Die jüngsten Angriffe auf jüdische Friedhöfe verdeutlichen dies.
Infos, Infoveranstaltungen, Aktionstrainings, Termine zum mitmachen usw. findest du hier: http://www.marburggoesdresden.tk/






Zur Nachttanzdemo bekommst du hier mehr infos: http://freedumm.de.vu/





